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Die Spuren der Fremdenverkehrsregion Wagrain lassen sich bis an den Beginn der 30er Jahre zurückverfolgen. Die besondere Schneesicherheit der Wagrainer Mulde und das 1931 errichtete Wagrainerhaus waren die ausschlaggebenden Faktoren für einen erfolgreichen Fremdenverkehr.
Der Skiklub und der Fremdenverkehrsverein waren die treibenden Kräfte, um den Skisport in Wagrain populär zu machen. Sogar die österreichische Nationalmannschaft wählte Wagrain und das Wagrainerhaus zu ihrer Trainingsstätte. Die Skispringer – unter ihnen auch Bubi Bradl, der als erster Mensch über 100 Meter sprang - und Langläufer bereiteten sich in Wagrain auf die Olympischen Spiele in Garmisch Partenkirchen (1936) vor.
In dieser grauen Vorzeit gab es jeden Winter Skirennen – „Abfahrtslauf vom Grießkareck mit Musik“ prangte von den Ankündigungsplakaten.
Das Geburtsjahr der Bergbahnen ist mit 1947 datiert, als die Berglift Wagrain Ges.m.b.H gegründet wurde. Der erste Lift, der „Berglift“ vom Kirchboden zum Nazbauer – ein Einersessellift auf Holzstützen mit einer Förderkapazität von 180 Personen pro Stunde – wurde am 20. Februar 1949 eröffnet.
Weitere Investitionen folgten, welche in den späten 50er Jahren zur Gründung der Höllenstein-Liftgesellschaft führte. Als erste Anlage errichtete die Gesellschaft den Höllsteinlift am Grafenberg.
1963 nach der Übernahme der Geschäftsführung der Berglifte GmbH durch Rupert Baumann, setzte ein wahrer Erschließungsboom ein. Mit der Errichtung des Einersesselliftes zum Hahnbalzköpfels und dem Muldenlift wurde liftmäßig Revolutionäres geleistet.
Mit den Fusionierungen Berglift GmbH und Grießkarecklift AG einerseits und Grießkarecklift AG und Höllensteinlift zur Bergbahnen AG wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Doppelsesselbahn und Schleppliftanlage Grafenberg konnten zu Weihnachten 1971 eröffnet werden. Die erste Schischaukel des Landes Salzburgs -gemeinsam mit Flachau- entstand 1973. Das “Schischaukeln” wurde durch den Bau der Doppelsesselbahn Grießkareck wesentlich attraktiver.
Die Erweiterung des Skigebietes Grafenberg durch Errichtung der Sonntagskogel- und Hachaulifte (1975) und Liftbauten in St. Johann führten zur Verbindung dieser beiden Skigebiete und 1976 schließlich zum Tarifverbund Flachau-Wagrain-St. Johann –die erste 3-Täler-Skischaukel Österreichs.
Der Bau der Tauernautobahn, die Schneesicherheit und die langen Abfahrten forcierte 1979 die Errichtung der Wagrainer-Höhe-Bahnen. Vom Tal weg wurde eine Doppelsesselbahn und vom Daarmoos die damals längste Dreiersesselbahn Österreichs in Betrieb genommen.
Bereits ein Jahr später befasste sich die Bergbahn AG Wagrain mit dem Projekt Kabinenbahn Grafenberg, das fünf Jahre später realisiert wurde. Im Sommer 1988 wurde ein weiterer Meilenstein mit der Gründung des Tarif- und Werbeverbundes „Salzburger Sportwelt Amadé gesetzt. Die Sportwelt Amadé umfasst die Skigebiete der Orte Altenmarkt/Zauchensee, Eben, Filzmoos, Flachau, Kleinarl, Radstadt, St. Johann und Wagrain. Im gleichen Jahr wurde in Wagrain mit der Kabinenbahn Grießkareck II die zweite Gondelbahn errichtet und die technische Erneuerung des Skigebietes eingeleitet.
Die Jahre ab 1990 waren bei der Bergbahnen AG Wagrain geprägt durch Investitionen in moderne maschinelle Beschneiungsanlagen zur Sicherstellung des uneingeschränkten Skibetriebes. 1996 wurde das Skigebiet Wagrainer Mulde modernisiert und die Pendelbahn „Kogelalmbahn“ sowie die 4er-Sesselbahn „Top Liner“ zum höchsten Punkt des Skigebietes auf 2.000 m neu errichtet. Es folgte der Bau des „Rupertisees“, der im Sommer als Ausflugsziel und im Winter als Wasserspeicher für die maschinelle Pistenbeschneiung dient.
Im Jahr 1999 erfolgte die seilbahntechnische Erneuerung der Wagrainer Höhebahnen, wobei die beiden Sesselbahnen durch eine 8er-Gondelbahn ersetzt wurden.
Zu Beginn des 3. Jahrtausends setzt die Bergbahnen AG Wagrain mit der Errichtung der 6er Sesselbahnen "Grafenberg Express", „Sontagskogel 1“, des 4er Sesselliftes „Sonntagskogel 2“ neue Maßstäbe und verfügt innerhalb der Salzburger Sportwelt über eine "Flotte" von 20 Seilbahnen und Liften - darunter 4 Kabinenbahnen und 3 Sesselbahnen mit Wetterschutzhauben. Zur Absicherung des Skivergnügens wurde seit 2002 kontinuierlich die Schneeanlage erweitert und zwei Speicherteiche errichtet, sodaß nunmehr über 200 Schneeerzeuger und 3 Wasserreservoirs (fast) keine Wünsche im Wintervergnügen offen lassen.
Im Jahre 2007 setzte die Bergbahnen AG Wagrain neue Maßstäbe in Sachen Komfort: Alle 6er-Sesselbahnen wurden mit Sitzheizung ausgestattet und zudem wurden die mehr oder weniger letzten Schleppliftanlagen beim Hachau mit einer kuppelbaren 6er-Sesselbahn ersetzt. Diese Seilbahnanlage entspricht nicht nur den höchsten Komfortanforderungen, sondern stellt auch im Bereich Sicherheit eine Einzigartigkeit dar. So ist die 6er-Sesselbahn Hachau mit automatisch öffnend und schließenden Kindersicherheitsbügeln ausgestattet.
Im Sommer 2007 starteten die Bergbahnen Wagrain ein neues Projekt: Mit der Natur- und Bergerlebniswelt WAGRAINi's Grafenberg (www.wagraini.info ) wurde am Grafenberg ein unvergessliches Bergerlebnis für Jung und Alt geschaffen. Über 30 Abenteuerstationen, ein Bienenthemenweg, der Weg der Faszination und vieles mehr, lockten schon tausende Besucher auf den Berg. Bereits im Sommer 2008 wurde durch den großen Erfolg das Angebot um eine Kinderalm und eine Riesenseilpyramide erweitert. Bei der Seilbahn "Flying Mozart" wurde in der Zwischenzeit ein Mountainbike Park errichtet. Die Bergbahnen Wagrain als Kooperationspartner übernimmt die Beförderung der Mountainbiker und Downhiller.
Die Investitionen im Winter 2007/08 waren zwar nicht so offensichtlich wie in den letzten Jahren, aber nicht minder aufwändig. So wurde beim Daarmoossee eine zweite Pumpstation für die Beschneiiungsanlage errichtet. Die auffälligste Änderung war die Neugestaltung der Grafenberg Gondeln die nunmehr in kräftigem Rot erstrahlen.
Im Sommer 2009 wurde mit einem neuen Großprojekt begonnen: Die bestehende Grafenbergbahn, wird ab der Wintersaison 2009/10 vom "Grafenbergexpress I" - einer 8er-Gondelbahn mit Sitzheizung - bis zum "Grafenbergexpress II" unterstützt. Ein neu gebautes Servicecenter im Talstationsgebäude Grafenberg bietet mit Rolltreppe, überdachtem Kassenbereich, uvm. nun jeglichen Komfort beim Einstieg in den Skitag.
Speziell die kleinen Wintersportler werden von WAGRAINi's Winterwelt, direkt an der "Roten 8er" Mittelstation begeistert sein. Wo vorher die Kinderschiwelt situiert war, befindet sich ab der Wintersaison 2009/10 ein wahres Kinderparadies mit Kids Beginners Snowpark, Mini-Pisten, Übungsliften, Tubingbahn, Zauberteppichen, ... und natürlich mit WAGRAINi - das putzige Murmeltier verbringt ab jetzt nämlich auch den Winter in Wagrain.
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