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Die Höhenlage des Skigebietes Wagrain (850 – 2.000 m) an der Alpennordseite gilt als schneesicher von Anfang Dezember bis April. Um natürliche Witterungs- und Niederschlagsschwankungen ausgleichen zu können und Ihnen den Skispass zu sichern, ist das Skigebiet Wagrain mit modernsten Beschneiungsanlagen ausgestattet.
Als Unterstützung zum natürlichen Schneefall setzen die Bergbahnen 240 Schneekanonen und Schneilanzen zur Beschneiung der Skipisten ein und versorgen rund 90% der Skiabfahrten – bis ins Tal – mit Kunstschnee.
Zur Schneeproduktion werden Niederdruckgeräte und Hochdrucklanzen mit einer Schneeleistung von ca. 15 m³ bis 83m³ pro Stunde eingesetzt und besorgen, sobald es die Temperaturen erlauben, die Grundbeschneiung der Skiabfahrten.
Die dafür notwendige Wasserentnahme erfolgt aus Fließgewässer und drei landschaftlich voll integrierten Speicherteichen mit 45.000 m³, 55.000 m³ und 58.000m³ Fassungsinhalt.
Apropos Beschneiung: Maschinell erzeugter Schnee unterscheidet sich von Naturschnee hauptsächlich dadurch, dass die Schneeproduktion auf technische Weise im Zeitraffertempo erfolgt. Die "Schneezutaten" sind die gleichen – Wasser, Luft und sonst gar nichts. Das Produkt ist natürlich und von hoher Qualität. Eine maschinell erzeugte Schneedecke von 20 cm entspricht in ihrer Konsistenz einer Naturschneeauflage von ca. 50 cm.
Neben dem wirtschaftlichen Aspekt der Sicherung des Ski- und Pistenbetriebes erfüllt die maschinelle Beschneiung vor allem einen ökologischen Zweck. Die maschinell erzeugte und durch Präparierung gefestigte Schneedecke schützt die darunterliegende Flora vor mechanischen Schäden durch Abschieben und Abschaben der Schneedecke mit Ski und Boards – vor allem an Geländekanten.
Die Bergbahnen AG Wagrain gewährleistet damit den nachhaltig schonenden Umgang mit der Natur. Blühende Almwiesen in ungeahnter Artenvielfalt im Sommer sind ein Zeichen dieser Naturverbundenheit.
Mehr Infos über Ökologie & Umwelt unter: www.seilbahnen.at

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